Bregenz - Eine Stadt baut in die Zukunft

Vorarlbergs Landeshauptstadt bewegt und entwickelt sich sichtbar weiter. Zahlreiche Bau- und Infrastrukturprojekte prägen derzeit sowohl das Stadtbild als auch das Stadtleben. Jede dieser Investitionen gestaltet die Zukunft der Stadt Bregenz als pulsierenden Lebens- und Wirtschaftsraum mit. Nach vorne öffnet sich die Weite des Bodensees. Im Rücken ragt stolz der Hausberg Pfänder empor. Kleinstädtische Gemütlichkeit trifft auf urbanes Flair. Traditionsreiche Kultur verbindet sich mit innovativer Wirtschaftskraft. Beruf und Freizeit in Einklang zu bringen, fällt in Bregenz leichter als anderenorts. Wirtschaftstreibenden bieten sich noch weitere attraktive Standortvorteile. Heute und vor allem morgen: Denn Bregenz hat die Chancen unserer Zeit erkannt und baut schon jetzt in die Zukunft. Mit einer Reihe von Investitionen zieht moderne Urbanität ein. Dem Gedanken der „15-Minuten-Stadt“ folgend rückt Bregenz dabei auch enger zusammen.

Neue Qualitäten für die Stadt
Die großzügig erweiterte Fußgängerzone verdrängte den motorisierten Verkehr aus der Innenstadt und schuf mehr Raum – für Begegnungen, für Genuss und neue Gastronomie-Konzepte, für Einkauf und Shopping. Und indem anliegende Stadtquartiere wie das „Weiherviertel“ und künftig „Bregenz Mitte“, das Areal rund um den Hauptbahnhof, zu neuem Leben erweckt werden, dehnt sich das Zentrum immer weiter aus. Aufbruchstimmung herrscht aber auch darüber hinaus, konkret im rasant wachsenden Stadtteil Weidach. Die befruchtende Dynamik hat nach der öffentlichen Hand auch Betriebe und Investoren ergriffen. So plant die Siemens AG Österreich am aktuellen Firmenstandort einen „Innovations-Cluster“, das Architekturbüro Herzog & de Meuron am Kornmarkplatz ein neues Stadthaus.

Kultur und Natur
Als Kultur- und Kongressstadt hat sich Bregenz längst auch international einen Namen gemacht. Um diesem weiterhin gerecht zu werden, wird das Festspiel- und Kongresszentrum derzeit umfassend modernisiert, saniert und erweitert. Direkt nebenan erfolgt indessen der Neubau des Hallenbades mit Saunalandschaft unmittelbar am Seeufer, anschließend wird das Strandbad rundumerneuert. Das über mehrere Kilometer nahezu frei zugängliche Seeufer wurde seit 2011 konsequent aufgewertet. Seit Abschluss der Umgestaltung im Mai 2023 lädt der „Lido von Bregenz“ mit einem attraktiven, ökologisch wertvollen Flachufer, neuen Badestegen sowie entflechteten Rad- und Fußwegen zum Verweilen ein.

Standortvorteile sichern – und ausbauen
All diese Investitionen, in die Stadtentwicklung und Mobilität, in Kunst und Kultur, in Sport und Freizeit, zahlen unmittelbar in die Zukunft der Stadt ein. Sie stärken die Lebensqualität ebenso wie den Wirtschaftsstandort Bregenz. Und eröffnen damit auch Unternehmen neue Chancen.

Stadt-
entwicklung

Die Landeshauptstadt hat sich in den letzten Jahren im Zuge von Stadtentwicklungs- und Quartiersentwicklungsprojekten stets weiterentwickelt und ein Bewusstsein für nachhaltige Baukultur geschaffen.

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Die alt ehrwürdige Anton-Schneider-Straße in Bregenz Die alt ehrwürdige Anton-Schneider-Straße in Bregenz

Wirtschafts-
strategie

Im Zeitraum 2022-2023 wurde das wegweisende Projekt "Wirtschaftsstrategie für Bregenz" in Kooperation mit dem renommierten Partner RegioPlan (Wien) ins Leben gerufen. Die Ausgangslage war geprägt von dem klaren Ziel, Bregenz als einen florierenden Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln. Die strategische Lage im Vierländereck Bodensee und die herausragende Verkehrsanbindung waren bereits bestehende Standortvorteile, die es galt optimal zu nutzen. Dabei sollte Bregenz als zentraler Knotenpunkt für Handel, Dienstleistungen und Tourismus etabliert werden.

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Die Kaiserstraße in Bregenz Die Kaiserstraße in Bregenz

Daten und Fakten

Größe & Einwohner
28.464 Hauptwohnsitze,
79,0 % Österreicher, 21,0 % Nicht-Österreicher
Gesamtfläche von Bregenz: 29,50 km²
Seehöhe über der Adria: 400 m
Bodensee (gesamt): 536 km² (drittgrößter Binnensee Europas), 63 km lang, 14 km breit, 254 m maximale Tiefe, 90 m mittlere Tiefe, österreichischer Uferanteil: 28 km

Wirtschaft und Verkehr
1.600 Arbeitsstätten/Betriebe
18.300 Erwerbstätige am Arbeitsort Bregenz, davon 60 % Einpendler
522 Lehrlinge am Arbeitsort Bregenz (Mai 2014)
48.000 m² Verkaufsflächen (2013)

Tourismus
385.995 Gesamtnächtigungen (2018) ; 218.437 Gästeankünfte gesamt;
durchschnittliche Aufenthaltsdauer: 1,8 Nächtigungen pro Gast

Kultur
Bregenzer Festspiele: (seit 1946):  2019 + 2020 auf der Seebühne: „Rigoletto“ von Giuseppe Verdi;
ca. 270.337 Festspielgäste gesamt (2018)

Kunsthaus Bregenz:  geplant vom Schweizer Architekten Peter Zumthor, eröffnet 1997, internationales Zentrum für moderne Kunst, 4 Ausstellungsetagen mit moderner Lichtgestaltung (Fa. Zumtobel), Kunstvermittlung speziell auch für Kinder, KUB Café, Verwaltungsgebäude mit Bibliothek, ca. 52.000 Ausstellungsbesucher/innen pro Jahr.

vorarlberg museum
ca. 48.000 Besucher/innen (2018)

Vorarlberger Landestheater
358 Veranstaltungen (2018) mit 51.614

Bodenseeschifffahrt – Vorarlberg Lines (2018):
560.453 Fahrgäste

Pfänderbahn (2018):
768.176 beförderte Personen, Alpenzoo

Casino Bregenz (Casinos Austria AG): 206.865 Besucher:innen (2022), davon 68% internationale Gäste